Rollstuhllifte
Rollstuhllifte für jede Höhe
Rollstuhllifte können in hohem Maße dazu beitragen, den Alltag von Rollstuhlfahrern zu erleichtern. Sie erhöhen die Lebensqualität und die Unabhängigkeit. Wer sich ohne Hilfe anderer Menschen mit seinem Rollstuhl frei bewegt, kann aktiver am Leben teilnehmen. Daher sollten alle Gebäude, besonders öffentliche Einrichtungen wie Ämter, Ärzte oder Bibliotheken über einen barrierefreien Zugang verfügen.
Problemloser nachträglicher Einbau
Viele Rollstuhllifte lassen sich ohne großen Aufwand nachträglich außer- oder innerhalb von Gebäuden montieren. Offene Lifte mit Plattformen benötigen wenig Platz und sind innerhalb einiger Stunden am Gebäude befestigt. Die Hersteller bieten eine breite Produktpalette an und gestalten die Aufzüge nach den individuellen Wünschen der Kunden. Sie passen die Geräte an verschlungene Treppenverläufe an und nutzen innerhalb von Gebäuden Winkel, um den Lift optimal zu integrieren. Die Hilfsmittel für Rollstuhlfahrer funktionieren in der Regel mithilfe einfacher Anschlüsse an eine 230-Volt-Steckdose und benötigen wenig Energie für den Betrieb.
Fachberatung und finanzielle Möglichkeiten
Ein Fachmann kann am besten einschätzen, welche Rollstuhllifte für den Einsatz an bestimmten Orten geeignet sind. Im privaten Bereich bieten sich beispielsweise Plattformlifte oder Hubbühnen an. Sie nehmen wenig Platz ein und sind für die Überwindung verschiedener Höhen erhältlich. Zur fachlichen Beratung gehören außerdem Informationen über finanzielle Fördermöglichkeiten. In einigen Fällen kommen Krankenkassen für die gesamten Kosten auf, in anderen tragen sie zumindest einen Teilbetrag. Als Nachweis müssen Betroffene eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Zuschüsse der Krankenkasse sind bereits ab der ersten Pflegestufe möglich. Bei einer Erhöhung der Pflegestufe sind weitere Anträge auf Zuschüsse möglich.
Darüber hinaus kann es steuerliche Erleichterungen für den Einbau von Liften für Rollstuhlfahrer geben. Die Kosten sind auf der jährlichen Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung zu kennzeichnen. Bei der Leasingvariante können Käufer die monatlichen Raten geltend machen. Finanzämter benötigen ebenfalls eine ärztliche Bescheinigung, welche die Notwendigkeit des Rollstuhllift-Anbaus rechtfertigt.
Testlauf und Einbau
Interessenten können die Lifte beim Händler zunächst testen. Dort finden sie unter fachlicher Beratung das für sie passende Modell. Das Ausprobieren hilft Rollstuhlfahrern und Verantwortlichen von öffentlichen Gebäuden bei der Wahl. Die Geräte müssen einerseits leicht bedienbar und andererseits ohne weitere Hilfe benutzbar sein. Außerdem sollten sich innerhalb der Plattformen und Fahrräumen sowie außerhalb Sicherheitsvorrichtungen befinden. Die Einbauzeit variiert von Modell zu Modell. Offene Lifte wie die Hubbühne lassen sich innerhalb weniger Stunden montieren. Für Senkrechtlifte benötigen die Monteure bis zu einer Woche. Die Wartung der Geräte übernimmt in der Regel der Händler. Käufer sollten sich allerdings vorher genau darüber informieren, damit sie im Notfall schnell einen passenden Ansprechpartner finden.
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